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Vorschau Mercedes-Benz E-Klasse: länger und leichter

Ablösung für die aktuelle E-Klasse geplant: die neue Version könnte teilautonom fahren und um satte 100 Kilogramm leichter ausfallen
Mercedes-Benz E-Klasse

Mai 2015, © autohaus24

Größer, stärker, innovativer, leichter: die neue Mercedes-Benz E-Klasse soll einmal mehr Maßstäbe setzen. Im Rahmen der Detroit Auto Show 2016 wird das gehobene Mittelklasse-Modell debütieren. Bereits jetzt sind einige vielversprechende Details bekannt.

 

Die Mercedes-Benz E-Klasse

 

Die Wurzeln der Mercedes-Benz E-Klasse reichen bis ins Jahr 1993. Seinerzeit wurde die Namensgebung gründlich umgestellt und die Modelle der oberen Mittelklasse tragen seither das „E“ für Executive im Namen.

 

Seither befindet sich das Fahrzeug in der vierten Generation, die erstmals 2009 – ebenfalls in Detroit – präsentiert wurde. Aktuell misst die E-Klasse zwischen 4,87 und 4,90 Metern und zeichnet sich vor allem durch ihre elegante Gestaltung aus. Ein interessantes Detail besteht in den versenkbaren Kindersitzen im Kofferraum, die zusätzlich Platz schaffen.

 

2013 wurde das Modell einem umfassenden Facelift unterzogen und ist in die letzten Jahre vor dem Generationswechsel eingetreten. Damit einher ging dann auch ein Update auf die neuesten Assistenz- und Sicherheitssysteme des Herstellers, die selbstverständlich auch in diesem Modell nicht fehlen dürfen.

 

Vorschau auf die neue Modellgeneration

 

Viele Details sind noch nicht bekannt, doch zeichnet sich ab, dass die neue E-Klasse als Baureihe 213 sowohl Elemente aus der C-Klasse als auch der S-Klasse aufgreift. Im Innenraum werden zwei identische Displays mit jeweils 12,3 Zoll erwartet, die in drei unterschiedlichen Designs erhältlich sind. Hinzu kommt ein Touchpad und auch Mirrorlink, Android und Apple Car Play sollen nutzbar sein.

 

Apropos Apple: dank einer App lässt sich die E-Klasse künftig mit dem Smartphone einparken, um nur eines der vielen neuen Assistenzsysteme zu nennen. Ebenfalls im Paket werden das automatische Folgen auf der Autobahn, eigenständige durchgeführte Überholmanöver oder ein Spurhalteassistent sein.

 

Länger aber leichter

 

In der Länge kratzt das Modell mit einem geplanten Plus von 55 Millimetern an der Fünf-Meter-Marke, soll dabei jedoch runde 100 Kilogramm verlieren. Möglich wird diese Verschlankung durch einen höheren Anteil an Aluminium.

 

Unter der Motorhaube arbeitet die neue E-Klasse vermutlich auch mit Plug-In-Hybriden und auch der gute, alte Reihensechszylinder wird – in einer erneuerten Form – wieder mit an Bord sein. Offizielle Informationen und Fotos werden dann im Laufe des Jahres folgen.