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Alternative zum Autokauf: Wie funktioniert das Neuwagen-Leasing?

Juli 2016, © autohaus24

Nicht jeder Autokäufer hat das nötige Geld, um sich seinen Traumwagen direkt zu kaufen. Stattdessen können Neuwagenkäufer von alternativen Finanzierungsmöglichkeiten Gebrauch machen. Eine beliebte Option ist das Leasing. So verzeichnet eine Statistik der Deutschen Automobiltreuhand, dass 2015 bereits die Hälfte aller Neuwagen über eine alternative Finanzierungsmethode erworben wurde – immerhin 19 Prozent wurden geleast. Laut ADAC ist es gerade für Neuwagenkäufer wichtig, sich mit den verschiedenen Finanzierungsformen auszukennen. Denn gut informierten Kunden falle es deutlich leichter, die richtige Entscheidung zu treffen.

 

So funktioniert das Leasing von Neuwagen

 

Das Leasing stellt eine Nutzungsüberlassung des Neuwagens gegen eine vereinbarte Ratenzahlung dar. Im Gegensatz zum Kauf bedeutet Leasing, das gewünschte Fahrzeug im vereinbarten Zeitraum lediglich zu „mieten“. Mit sogenannten Leasinggebern, etwa Fahrzeugherstellern, Autohäusern oder Kreditinstituten, lassen sich Leasingverträge abschließen. Die Verträge belaufen sich in der Regel auf mehrere Monate, üblich ist eine Laufzeit von 24 bis 36 Monaten. Nach dem Ende der Leasingzeit geht das Fahrzeug wieder an den Leasinggeber zurück oder wird zum Eigentum des Leasingnehmers. Wesentlicher Vorteil des Leasings ist die geringe finanzielle Belastung: Schließlich fallen statt einer großen Summe beim Kauf lediglich kleinere Monatsraten an.

 

Leasing lohnt sich insbesondere für Geschäftsleute und junge Fahrer

 

Der ADAC schreibt, dass sich das Leasing insbesondere für gewerblich genutzte Fahrzeuge lohne. Bei einer gewerblichen Nutzung ist das Leasing nämlich von der Steuer absetzbar und Kosten lassen sich als Betriebsausgaben geltend machen. Eine zweite wichtige Zielgruppe sind laut ADAC junge Fahrer. Denn diese können zumeist schnell an einen Neuwagen kommen, ohne lange auf diesen sparen zu müssen. Wem das Fahrzeug tatsächlich gehört, sei für die jungen Leuten eher nebensächlich. Ein weiterer wichtiger Vorteil der Finanzierungsmethode ist die Flexibilität. So könnten die Fahrer eines geleasten Wagen in den Genuss kommen, immer das neueste Auto zu fahren. Weiterhin würden die Monatsraten im Vergleich zu einem Ratenkredit wesentlich niedriger ausfallen. Ebenso ist die Anzahlung gering oder es fällt erst gar keine an. Als weiterer allgemeiner Vorteil des Leasings gilt außerdem, dass sich Leasingnehmer nicht um den Verkauf des Autos kümmern müssen, insofern sie den Wagen nach dem Ende der Laufzeit zurückgeben.


Auch Nachteile sind zu bedenken

 

Wer einen Leasingvertrag abschließen möchte, sollte laut ADAC unbedingt die vereinbarte Kilometerbegrenzung beachten. Überschreitet der Leasingnehmer diese, fallen meistens Nachzahlungen an. Weiterhin sei es wichtig zu wissen, dass Leasingverträge in der Regel unkündbar sind. Wer den Führerschein verliert oder das Fahrzeug nicht mehr haben will, muss die Rate trotzdem weiterzahlen.

 

Mit Material von wissen.de, adac.de