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Das Neuwagenportal autohaus24 veröffentlicht Studie zum Kaufverhalten im E-Commerce für Neuwagen im Nachgang des VW-Abgasskandals

 

Pressemeldung vom 02.Dezember 2015

Neuwagen-Kunden trotzen VW-Krise. Nachfrage nach VW-Neuwagen zeigt sich deutlich erholt

Das Neuwagenportal autohaus24 veröffentlicht Studie zum Kaufverhalten im E-Commerce für Neuwagen im Nachgang des VW-Abgasskandals

 

Markenübergreifender Nachfrage-Schock unmittelbar nach Bekanntgabe der VW Motoren-Manipulation | Nach 2 Wochen setzt deutliche Erholung der Neuwagen-Nachfrage ein | Nachfrage-Erholung bei Diesel-Motoren bleibt hinter der für Benzinmotoren zurück

 

BERLIN/PULLACH. Der VW-Abgasskandal ist seit September dieses Jahres das dominierende Thema in der Automobilwirtschaft. Im Markt gibt es unterschiedliche Annahmen darüber, wie stark der Vertrauensverlust in Deutschlands Autobauer Nr.1 ausfällt und wie lang dieser nachwirken dürfte. Im Zuge dessen wird mit großem Interesse verfolgt, wie stark der Nachfrage-Rückgang nach Neufahrzeugen der VW-Markenfamilie in den ersten Wochen nach Bekanntwerden des Skandals ausfällt. Hierzu sind bislang noch wenige Zahlen bekannt. Eine aktuelle Studie von autohaus24 liefert nun eine erste Trend-Analyse.

 

autohaus24, einer der führenden Internet-Neuwagenvermittler in Deutschland, hat in einer aktuellen Studie die kurzfristigen Auswirkungen des VW Abgasskandals auf die Nachfrageentwicklung nach Neuwagen untersucht. Die Studie befasst sich sowohl mit der Nachfrageentwicklung hinsichtlich der VW-Marken, als auch mit der Auswirkung auf (nach heutigem Stand) nicht betroffene Marken. Darüber hinaus werteten die Neuwagen-Experten aus, wie sich die Nachfrage bezüglich Fahrzeugen mit Dieselmotoren versus Benzinern unmittelbar und im Zeitverlauf entwickelt hat. Betrachtet wurden Neuwagen-Konfigurationen auf dem Portal autohaus24.de im Zeitraum vor und nach dem 20.09.2015 (Bekanntwerden des VW-Skandals)

 

Alle Marken sind betroffen: Mit Bekanntwerden des VW-Skandals war für sämtliche Fahrzeug-Modelle – nicht nur der VW-Marken –  ein starker Nachfragerückgang zu verzeichnen (zwischenzeitlich -21%). Obwohl die Manipulationen zunächst ausschließlich für Dieselmotoren bekannt wurden, ist auch die Nachfrage nach Neuwagen mit Benzinmotoren zurückgegangen. Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass der Nachfragerückgang jeweils unterschiedlich stark ausfiel. So hatten VW-Marken einen überdurchschnittlichen Nachfragerückgang von zwischenzeitlich 28% zu verzeichnen, während die restlichen Marken lediglich halb so viel einbüßten (-14%).

 

Deutliche Erholung nach Einbruch der Nachfrage nach Neufahrzeugen bei autohaus24

Erholung nach Einbruch der Nachfrage nach Neufahrzeugen bei autohaus24

Bemerkenswert ist, dass bereits nach 2 Wochen eine zunächst moderate, in der Folge stärker werdende Nachfrageerholung einsetzte. Während die VW-Marken kurzfristig die stärksten Einbußen aufwiesen, viel deren Nachfrageerholung in der Folge umso höher aus (+35% ggü. +25% für alle Marken, bezogen auf den Nachfragetiefpunkt am 03.10.2015).

 

Der Studie ist zu entnehmen, dass bei einer längerfristigen 6-Wochen-Betrachtung (vor und nach dem VW-Skandal) sowohl die Gesamtnachfrage für alle Marken (+18%), als auch die nach den VW-Marken (+4%) im Zeitraum nach dem VW-Skandal in Summe höher ausfällt. Die Erholung hat den Rückgang somit inzwischen überkompensiert.

 

Darüber hinaus ist festzuhalten, dass die Steigerung der Neuwagen-Anfragen überproportional durch die Konfigurationen von Benzin-Fahrzeugen getrieben ist. Im 6-Wochen-Vergleich zeigt sich eine große Verschiebung in Richtung Benziner. Wenig überraschend ist, dass diese Verschiebung insbesondere bei den Modellen der VW-Familie zu verzeichnen ist.

 

Nachfrage-Veränderung Diesel- und Benzinmotoren bei autohaus24 (kurz- vs. langfristig)

Nachfrage-Veränderung Diesel- und Benzinmotoren bei autohaus24 (kurz- vs. langfristig)
Nachfrage-Veränderung Diesel- und Benzinmotoren bei autohaus24 (kurz- vs. langfristig) (2)

„Es ist bemerkenswert, wie schnell sich nach dem nachvollziehbaren Nachfrageschock eine Erholung der Nachfrage abzeichnet und diese ebenso für die Marken der VW-Familie festzustellen ist. Weniger überraschend ist, dass die Zurückhaltung bei Dieselfahrzeugen aktuell noch vorhanden ist“, sagt Dr. Carolin Gabor, Geschäftsführerin bei autohaus24. „Es bleibt abzuwarten wie nachhaltig dieser Trend ist und ob sich dies letztlich auch in den realisierten Verkaufszahlen wiederspiegeln wird“.Darüber hinaus sieht sie in dem aktuell attraktiven Preisniveau einen wesentlichen Grund für das aktuelle Nachfragehoch. „Insbesondere im Nachgang des VW-Skandals verzeichnen wir bei autohaus24.de bei einer Vielzahl an Modellen ein attraktives Preisniveau im Neuwagen-Segment. VW, wie auch die anderen Hersteller sehen sich gezwungen in der aktuellen Lage die Kunden mit attraktiven Preisen zu überzeugen. In den Gesprächen mit unseren Kunden können wir durchaus eine Zurückhaltung vernehmen. Viele jedoch nutzen die Gunst der Stunde um sich die aktuellen Rabatte zu sichern.“   

 

Über autohaus24:

 

autohaus24 ist einer der führenden Internet-Neuwagenvermittler in Deutschland mit Sitz in Berlin. Seit 2009 vermittelt das Unternehmen Neuwagen – herstellerübergreifend und nahezu alle aktuell am Markt befindlichen Modelle, die über einen Konfigurator individuell zusammengestellt werden können und ausschließlich von deutschen Vertragshändlern stammen. Nutzer sparen dabei bis zu 39 Prozent ggü. dem Listenpreis und erhalten die volle Herstellergarantie. autohaus24 arbeitet nur mit geprüften Vertragshändlern zusammen, um Kunden beim Neuwagenkauf uneingeschränkte Sicherheit und Servicegarantie zu bieten. Die volle Bezahlung beim Neuwagenkauf erfolgt erst bei der Fahrzeugübernahme und umfasst ausschließlich die Neuwagenkosten. Es entstehen keinerlei Kosten, die Verbraucher an autohaus24 entrichten müssen. autohaus24 ist ein Joint Venture der Sixt AG und autobild.de. Studie „Kaufverhalten im E-Commerce für Neuwagen im Nachgang des VW-Abgasskandals“ unter: www.autohaus24.de/pressePressekontakt autohaus24:

 

Caroline Maly | Tel: +49 (0)30 / 2016 429 -23 | E-Mail: presse@autohaus24.de

 

 

HIER autohaus24-Pressemitteilung: VW-Abgasskandal

 

HIER autohaus24-Studie: VW-Abgasskandal