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Kilometer-oder-Restwertleasing: Welche Leasingart lohnt sich?

Kilometer-oder Restwertleasing gelten als geläufigste Leasingarten beim Leasing
Kilometer-oder Restwertleasing gelten als geläufigste Leasingarten beim Leasing

September 2016, © autohaus24

Sie interessieren Sich für das Leasing eines Autos, haben jedoch noch offene Fragen zum Thema oder sind sich unschlüssig, welche Leasingart für Sie die Richtige ist? Aufgrund des wachsenden Interesses an Leasingangeboten steigt auch die Recherche nach Informationen rund um das Thema Leasing. In diesem Teil unserer Leasing-Ratgeber Serie möchten wir Sie über die Leasingarten aufklären. Lesen Sie hier welche Vorteile und Nachteile das Restwertleasing hat und worauf Sie achten sollten. Außerdem soll das Kilometerleasing als vorteilhafte Alternative zum Restwertleasing vorgestellt werden.

 

Vergleich: Restwertleasing versus Kilometerleasing

 

Bei der Entscheidung für das Leasing stellt sich allen Interessenten die Frage, nach welcher Leasingart der Vertrag für das Leasing des Wunschautos abgeschlossen werden soll. Diese grundlegende Frage sollte man vorher als potentieller Leasingnehmer für sich geklärt haben, um eine rationale und bewusste Kaufentscheidung treffen zu können. Die geläufigsten Leasingarten sind dabei das Restwertleasing und das sogenannte Kilometerleasing.

 

Wie funktioniert Restwertleasing?

 

Das Restwertleasing sieht als Leasingform vor, dass nach Ende des Leasingvertrags das Auto von der Leasingbank zu einem bestimmten Restwert, welcher vor Vertragsabschluss bestimmt wird, verkauft wird. Sollte am Ende der Verkaufswert jedoch unter dem kalkulierten Restwert liegen, ist der Leasingnehmer dazu verpflichtet die Differenz an den Leasinggeber zu zahlen. Aus diesem Grund sollte man darauf Wert legen, den Restwert genau zu kalkulieren und sich beraten zu lassen damit dieser bestenfalls deckungsgleich ist mit dem tatsächlichen Fahrzeugwert. Richten Sie sich bestenfalls nach dem Händlereinkaufspreis und nicht auf den Händlerverkaufspreis. Den Wertverlust des Autos sollte man daher unbedingt in die Kalkulation mit einbeziehen. Achtung: Sie sollten wissen, dass Restwert und Kaufpreis, mit dem Sie das Leasingfahrzeug am Ende käuflich erwerben können, nicht dasselbe sind! Hier besteht Verwechslungsgefahr. Sollten Sie planen das Fahrzeug am Ende der Leasinglaufzeit käuflich zu erwerben, sollten Sie sich in jedem Fall über mögliche Optionen, wie Barablöse oder Anschlussfinanzierungsmöglichkeiten, beraten lassen. Meist liegt der Kaufpreis mitunter über dem kalkulierten Restwert.

 

Welches Risiko besteht bei Restwertleasing?

 

Das größte Risiko besteht bei Restwertleasing in der möglichen Differenz zwischen Verkaufswert und dem zuvor kalkuliertem Restwert am Ende des Leasingvertrages. Da der Restwert von vielen Faktoren, wie beispielsweise den Schwankungen des Gebrauchtwagenmarktes oder von herstellerseitigen Skandalen oder Rückrufen, abhängig ist, bleibt dieser für den Leasingnehmer unkalkulierbar und so das Risiko sehr hoch, dass der Restwert im Vergleich zum Zeitpunkt des Kaufs deutlich sinkt.

 

Niedrige Raten aber dafür ein hoher Restwert

 

Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs dürfen die Leasingraten seitens der Autohändler künstlich niedrig gehalten und der vertragliche Restwert hoch angesetzt werden. So kommt es, dass oft mit niedrigen Leasingraten geworben wird. Lässt sich das Fahrzeug nach Ablauf des Leasingzeitraums nicht zu dem kalkulierten Preis durch die Bank wieder verkaufen, muss der Käufer die Differenz selbst tragen. Der Leasingnehmer trägt im Falle dieser Leasingform das Restwertrisiko. Im Zweifel überlegt er sich dann, das Fahrzeug nach dem Leasing abzulösen und weiter zu fahren. Da beim Restwertleasing die Kunden das Risiko eines sinkenden Verkaufswerts für ihr Fahrzeug tragen müssen und deshalb mitunter erhebliche Zuzahlungen drohen, konzentriert sich autohaus24 auf die Leasingform „Kilometerleasing“, um das Autoleasing transparent, fair und sicher zu gestalten.“

 

Kilometerleasing als Alternative: Draufgezahlt wird nur für Mehrkilometer

 

Entscheidende Vorteile hat deshalb das sogenannte Kilometerleasing. Denn hier zahlt der Leasingnehmer wirklich nur die tatsächlich gefahrenen Kilometer. Die Ermittlung der Leasingraten ist abhängig von der Kilometerleistung. Weshalb der monatliche Leasingbetrag je nach Kilometerleistung variiert. Mit Hilfe unseres Leasingrechners kann man ganz unkompliziert einsehen, inwieweit der Leasingbetrag abhängig von den gewählten Gesamtkilometern ist.

 

Auf gleich hohe Mehr- und Minderkilometersätze achten!

 

Bei der Wahl sollte man seine eigene jährliche Kilometerleistung besser realistisch einschätzen, notfalls diese besser von vornherein etwas höher bewerten. So kann man am Ende des Leasingzeitraums Nachzahlungen aufgrund von Kilometerleistungsüberschreitung entgehen. Sollte die Gesamtkilometerleistung letztendlich sogar unter der vorher kalkulierten Kilometerleistung liegen, wird die dadurch entstehende Differenz seitens des Leasingnehmers erstattet. Deshalb sollten Sie in jedem Fall darauf achten, dass im Leasingvertrag ein Minderkilometerersatz vermerkt ist, um bei geringer Laufleistung das Geld auch wirklich zurückzubekommen. Gleiches gilt für das Vermerken der Mehrkilometersätze im Vertrag. Sie sollten bereits zu Vertragsabschluss wissen, welche Mehrkosten je nach zusätzlich gefahrenen Kilometern auf Sie zukommen. Hinweis: Die Minder- und Mehrkilometersätze sollten grundsätzlich gleich hoch sein. Prüfen Sie den Leasingvertrag dahingehend genau und schließen Sie keinen Leasingvertrag ab, der diese Bedingung nicht erfüllt.

 

Was muss man bei Kilometerleasing beachten?

 

Da beim Leasing der Listenpreis als Kalkulationsgrundlage gilt, rechnen Sie nicht mit Barzahlerrabatten. Außerdem hat der Leasingnehmer keinerlei Verfügungsgewalt über das Autos oder Verkaufsrechte, da man letztendlich nur Mieter ist. Obwohl der Leasingvertag sehr flexibel ist, kann man nur in Ausnahmefällen aus dem Leasingvertrag aussteigen. Des Weiteren sollte man die Mehrkosten, die mit der Verpflichtung zur Vollkasko einhergehen, im Hinterkopf behalten und vor Vertragsanschluss genau abwägen, ob man auch für alle „Nebenkosten“ für den gewählten Zeitraum aufkommen kann. Hinzu kommt meist noch eine Bindung an Vertragswerkstätten. Im Zweifelsfall kontrollieren Sie bestenfalls die AGBs und den Leasingvertag auf Herz und Nieren.

 

Warum Kilometerleasing vorteilhaft ist – Eine kurze Zusammenfassung.

 

Vorteil des autohaus24 Kilometerleasing: Man zahlt nur, was man fährt! Als Leasingnehmer mieten Sie das Auto und zahlen dafür einen festen monatlichen Betrag, dessen Höhe vom Fahrzeugtyp sowie dessen Motorisierung, der jährlichen Kilometerleistung, dem Restwert, aber auch von der Vertragslaufzeit selbst sowie optionalen Anfangszahlungen abhängig ist. Das schont das Eigenkapital und man kann sich am Vertragsende gegebenenfalls ein neues Fahrzeug aussuchen, da man nicht gezwungen ist dieses zu übernehmen.


Checkliste zur Wahl des Kilometerleasing:

 

  • Achten Sie darauf nur für die Kilometer zu bezahlen, die Sie tatsächlich fahren werden.
  • Versuchen Sie Ihre jährliche Kilometerleistung deshalb vorab realistisch einzuschätzen.
  • Im Zweifelsfall wählen Sie die nächst höhere jährliche Kilometerleistung.
  • Achten Sie in diesem Fall darauf, dass im Leasingvertrag gleich hohe Mehr- und Minderkilometersätze vermerkt sind.
  • Bedenken Sie auch, dass ein Leasing Sie zum Abschluss einer Vollkaskoversicherung verpflichtet.

 

Weitere Informationen rund um das Thema Leasing finden Sie in unserem Leasing Ratgeber.

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