Reifen Preisvergleich

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Winterreifen mit guten Testergebnissen

Dunlop Winter Sport 5
PKW Winterreifen
WinterContact TS 860
PKW Winterreifen
Kleber Krisalp HP 3
PKW Winterreifen
Goodyear Ultragrip 9
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Michelin Alpin 5
PKW Winterreifen

Beliebte Reifen-Hersteller im Preisvergleich

Reifenüberblick nach Saison

Vier einfache Schritte zum passenden Reifen – mit Deutschlands großem Reifenpreisvergleich online

 

Reifen sind bei den Fahrzeugtypen Pkw, Motorrad, SUV, Bus oder Lkw die einzige Verbindung zur Fahrbahn. Dabei ist der Kontakt mit der Straße oft nur so groß wie eine Postkarte. Reifen sind ein wichtiger Sicherheitsfaktor, sie sollen sowohl dem persönlichen Fahrstil als auch den vorherrschenden Straßenbedingungen gerecht werden. Den richtigen Pneu zu kaufen, geh mit dem online Reifenpreisvergleich schnell und bequem von zu Hause aus. Deutschlands großer Reifenpreisvergleich durchsucht die Angebote namhafter Online-Reifenhändler und listet sie nach den für Käufer wichtigsten Kriterien auf:

  • ein Bild des Qualitätsreifens mit der Reifenmarke,
  • seine Bezeichnung (Hersteller, Name der Serie),
  • die Dimension, 
  • die Reifenart (Winterreifen, Sommerreifen oder Ganzjahresreifen)
  • und selbstverständlich der Preis. 

Aber auch Informationen zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und Geräuschemissionen gemäß dem EU-Reifen-Label (seit 2012 sind die Hersteller verpflichtet, ihre Reifen zu kennzeichnen) finden sich zentral in den Suchergebnissen.

Und so funktioniert es:

 

Schritt 1. Den Pneus-Preisvergleich starten

Die klar strukturierte Eingabemaske bietet die Wahl zwischen Pkw-Reifen, Motorradreifen, Reifen für Offroadfahrzeuge und SUVs sowie Lkw-Reifen. Als Nächstes wird die gewünschte Reifendimension und Reifengrößen abgefragt. Das ist eine Folge von Zahlen und Buchstaben, angebracht auf der Flanke des Reifens. 175/65 R14 etwa bezeichnet eine beliebte Testgröße für Kleinwagen. Diese Dimension beschreibt einen Autoreifen in Radialbauweise (R), der 175 mm breit ist, dessen Höhe des Reifenquerschnitts im Verhältnis zur Breite 65 Prozent beträgt und der auf 14-Zoll-Felgen passt. Wer sich hier nicht auskennt, findet die für sein Fahrzeug passende Dimension auf den alten, vorhandenen Reifen. Auch ein Blick in den Fahrzeugschein oder die Zulassungsbescheinigung gibt Auskunft. Ein Klick auf „Jetzt Preise vergleichen“ startet den Suchvorgang.

 

Schritt 2: Einen Überblick verschaffen

Entsprechend den Suchkriterien werden aus mehr als 20 000 Reifen die passenden herausgesucht und aufgelistet. Ein Qualitätsmerkmal des Reifenpreisvergleichs online: Nur die Angebote geprüfter Händler werden in die Suche mit einbezogen. Die linke Bildseite ist für das Feintuning reserviert: Hier hilft die Angabe von gewünschtem Geschwindigkeitsindex, Lastenindex und Preisvorstellungen, die Auswahl einzugrenzen. 

 

Schritt 3: Die letzten Details klären

Ist ein passender Qualitätsreifen gefunden, genügt ein Klick darauf – und es werden alle Händler angezeigt, die diesen online im Sortiment haben. Hier können die einzelnen Anbieter verglichen werden. Der Preis ist ein wichtiges Kriterium beim Reifenkauf. Rechts im Bild findet sich ein Hinweis, wann dieser zuletzt abgeglichen wurde. Aber auch unterschiedliche Möglichkeiten der Bezahlung, Details zu Versand und Montage oder Lieferzeiten können das Zünglein an der Waage sein. Mit einem Klick auf „weiter“ geht es direkt zum Reifen kaufen auf die Händlerseite. 

Schritt 4: Direkt die Reifen online beim gewählten Reifenshop bestellen

 

Auf der Seite des Onlinereifenhändlers wird der Reifenkauf abgeschlossen. Beim Kauf von Kompletträdern – viele Händler haben sie ebenso im Sortiment wie unterschiedliche Felgen – empfiehlt es sich, die Montage einem ausgewiesenen Fachbetrieb zu überlassen. Hier helfen die Händler mit einer Liste von Montagepartnern weiter.

 

Nützliche Tipps am Rande

 

Wer im Reifenpreisvergleich zielsicher „seinen“ Reifen ansteuern möchte, kann in der Startmaske den Herstellernamen und einen Geschwindigkeitsindex mit angeben. In den Ergebnissen werden dann nur die diesen Suchkriterien entsprechenden Reifen gelistet.

Vorsicht ist bei der Bestimmung der Reifendimension geboten: Werden Reifen in Dimensionen aufgezogen, die für das Fahrzeug nicht zugelassen sind, kann das die Betriebserlaubnis erlöschen lassen und zum Verlust des Versicherungsschutzes führen.

 

Der Reifen Preisvergleich von autohaus24 vergleicht Autoreifen-Preise der Reifen-Onlineshops ATU, Tirendo, Reifen com, Reifendirekt, Goodwheel, Reifenchampion und Autoteilestore.

 

Testbereichte:
Winterreifentest 2017

 

Reifen für jeden Fahrzeugtyp kaufen Sie mit dem Reifen-Preisvergleich stressfrei und günstiger, da Sie online die verschiedenen Reifenmodelle und ihre Preise bequem vergleichen können. Sie erfahren mit wenigen Klicks, ob die gewünschten Pneus vom Händler zu Ihnen nach Hause oder zu einem Montagepartner geliefert werden. Mit dem Reifen-Preisvergleich von Autohaus24 werden Sie über die neusten Reifentests informiert. Neben den Informationen zu Reifentests hilft Ihnen die Reifen-Preisvergleich-Seite bei der Reifensuche, egal ob Sie Pkw-Reifen, Lkw-Reifen, Rennreifen oder Anhängerreifen suchen. Mit dem Felgenkonfigurator finden Sie garantiert die richtigen Felgen für Ihren Wagen, egal ob Stahlfelgen, Alufelgen oder gar Kompletträder.

 

Die verschiedenen Reifentypen

Neben den bekannten Sommer- und Winterreifen gibt es noch die Ganzjahresreifen. Nachfolgend ein paar Infos zu dem jeweiligen Reifentyp.

 

Winterreifen

In Deutschland besteht seit dem Jahr 2010 eine Winterreifenpflicht, wenn es zu winterlichen Straßenverhältnissen kommt. Winterreifen sind speziell für winterliche Straßenverhältnisse und für niedrige Temperaturen ausgelegt. Ihre Gummimischung bleibt auch bei niedrigen Temperaturen ausreichend elastisch, sodass eine ausreichend Kraftübertragung erreicht wird. Winterreifen sind mit dem M+S-Symbol für Matsch und Schnee gekennzeichnet. Jedoch sollten Sie wissen, dass das M+S-Symbol keine geschützte Kennzeichnung ist und sich auch auf Reifen befinden kann, die nicht wintertauglich eingestuft werden können. Gerade chinesische und amerikanische Reifenhersteller nutzen dieses Symbol auch auf Sommerreifen. Ab Januar 2018 müssen neu produzierte Winterreifen das Alpine-Symbol tragen, wenn sie offiziell als wintertauglich eingestuft wurden. M+S-Reifen ohne dieses Symbol, die vor Januar 2018 hergestellt wurden, gelten noch bis September 2024 als Winterreifen. Die meisten Winterreifen fallen unter die Geschwindigkeitskategorie T bis 190 km/h. Es gibt aber auch die Kategorien U, H und V in nahezu allen Reifendimensionen. Bei frühlingshaften oder sommerlichen Temperaturen zeigen Winterreifen deutlich schlechtere Fahreigenschaften als Sommerreifen, was sich insbesondere im längeren Bremsweg zeigt. Winterreifen sollten alle 6 Jahre oder wenn sie weniger als 4 mm Profil aufweisen ausgetauscht werden.

 

Sommerreifen

Sommerreifen können bei allen Straßenverhältnissen ohne Schnee und Eisglätte genutzt werden. Die Gummimischung dieser Reifen wird auch bei hohen Temperaturen nicht zu weich. Die Abnutzung der Sommerreifen ist bei hohen Geschwindigkeiten relativ gering. Die Hersteller der Reifen achten auf einen möglichst geringen Rollwiderstand bei einer gleichzeitig guten Haftreibung bzw. Bodenhaftung bei Nässe. Nimmt die Profiltiefe der Sommerreifen ab, dann verschlechtert sich das Verhalten der Reifen bei Regen. Das gefürchtete Aquaplaning tritt früher auf. Vom Gesetzgeber ist bei Sommerreifen eine Profiltiefe von 1,6 mm vorgeschrieben. Experten raten jedoch zu einer Profiltiefe von mindestens 3 mm.

 

Ganzjahresreifen

Ganzjahresreifen werden oft auch als Allwetterreifen bezeichnet. Diese Reifen können sowohl im Sommer wie auch im Winter auf den Fahrzeugen montiert sein und genutzt werden. Ganzjahresreifen sind ein Kompromiss zwischen Sommer- und Winterreifen. Sie werden insbesondere in Regionen gefahren, in denen die Temperaturunterschiede zwischen den Jahreszeiten nicht so massiv sind. Das Profil von Ganzjahresreifen kombiniert daher die beiden verschiedenen Rillen-Anordnungen von Sommer- und Winterreifen. So findet man bei diesen Reifen nicht nur die Längsrillen für höhere Temperaturen und Nässe, sondern auch die Profilblock-Verzahnungen für Schnee und Eis, sodass ein guter Halt garantiert wird. Mit Ganzjahresreifen entfällt der zweimalige Reifenwechsel. Viele Autofahrer, die wenige Jahreskilometer fahren, nutzen ebenfalls gerne Ganzjahresreifen. Ganzjahresreifen zu fahren bedeutet  Kompromisse einzugehen. Im Winter bei Schnee und Eis reichen die Leistungen nicht an die von Winterreifen heran und im Sommer haben Ganzjahresreifen durch die weichere Gummimischung einen höheren Abrieb und einen erhöhten Kraftstoffverbrauch. Ganzjahresreifen tragen als Kennzeichnung das Schneeflockensymbol, was auf eine ausreichende Wintertraktion hinweist.

 

Die verschiedenen Reifengrößen und Dimensionen

Beim Kauf von Reifen sind viele Nutzer nicht selten überfordert. Da gibt es die unterschiedlichen Reifengrößen und Dimensionen. Doch worauf müssen Sie achten? Im Folgenden werden die wesentlichen Merkmale erläutert.

 

Die Reifenbreite

Die Reifenbreite kann an der Flanke des jeweiligen Reifens abgelesen werden. Die Nennbreite des Reifens wird dabei immer in Millimeter angeben. Gemessen wird die nominelle Breite eines unbelasteten Reifens immer an der breitesten Stelle, also nicht die Lauffläche. Sie erkennen die Reifenbreite an folgender Bezeichnung 185/ - dies bedeutet der Reifen hat eine Breite von 185 mm.

 

Das Querschnittsverhältnis

Hierbei geht es um das Verhältnis von Höhe zu Breite des Reifenquerschnittes. Die Zahl wird in Prozent angegeben. Die Bezeichnung /50 bedeutet, dass der Reifen halb so hoch wie breit ist. Je niedriger die Zahl wird, um so niedriger ist auch die Reifenflanke, was gerade bei sportlichen Autos das typische Erscheinungsbild darstellt.

 

Der Felgendurchmesser

Dieser wird radial von Felgenrand zu Felgenrand gemessen und in der Regel als Zoll angegeben. Die gängigsten Größen liegen zwischen 10 und 20 Zoll. Sie erkennen den Felgendurchmesser an folgender Bezeichnung xxx/xx X 15. Der Beispielreifen hat hier einen Felgendurchmesser von 15 Zoll.

 

Der Tragfähigkeitsindex

Hierbei handelt es sich um eine Kennzahl, wie hoch die Belastbarkeit der Reifen ist. Die Belastbarkeit wird dabei dem vorgeschriebenen Luftdruck der Reifen zugeordnet. Daher müssen die montierten Reifen mindestens den LI-Angaben in den Fahrzeugpapieren entsprechen. Im Beispiel würde das folgendermaßen aussehen xxx/xx X xx 82. Der Reifen hat demnach eine Tragfähigkeit von 82 Li oder 475 kg.

 

Der Geschwindigkeitsindex

Dieser Kennbuchstabe gibt die zulässige Höchstgeschwindigkeit des Reifens an. Es gibt verschiedene Geschwindigkeitskategorien, die von M 130 km/h bis zu Y 300 km/h reichen. Sie erkennen den Geschwindigkeitsindex an folgender Kombination xxx/xx X xx xx H. Der Reifen hat im Beispiel einen Geschwindigkeitsindex H, was soviel wie 210 km/h bedeutet.

 

Wann muss die Bereifung am Fahrzeug gewechselt werden?

Es ist ratsam, dass Sie die Profiltiefe und den Zustand der Reifen regelmäßig überprüfen. Dabei können Sie Beschädigungen an den Flanken oder auch eine ungleichmäßige Abnutzung leicht feststellen. Nachfolgende Gründe für einen Reifenwechsel sollten Sie nicht außer Acht lassen.

  • Druckverlust an einem oder mehreren Reifen
  • Reifen haben nur noch die gesetzlich vorgeschriebene Profiltiefe von 1,6 mm für Sommerreifen und 4 mm für Winterreifen. Experten raten jedoch bei Sommerreifen die Reifen bei einer Profiltiefe von 3 mm zu wechseln.
  • Reifen zeigen Alterungserscheinungen. Faktoren für einen vorzeitigen Verschleiß der Reifen sind Nutzung, Belastung, Geschwindigkeit, Lagerbedingung, Wartung, Fahrweise und Reifenfülldruck.
  • Reifen sind beschädigt
  • Sie stellen eine anormale Abnutzung der Reifen fest.
  • Reifen sind nicht für das Fahrzeug geeignet. Sie fahren zum Beispiel eine Transporter mit PKW Reifen.

 

LKW Reifen mit hoher Tragfähigkeit

Sie fahren einen LKW und benötigen neue Reifen. In erster Linie sollten Sie hier auf die Tragfähigkeit der Reifen achten. Zahlreiche Hersteller bieten spezielle Lkw-Reifen für Fahrzeuge mit einer höheren Achslast an der Lenkachse an. Sie erkennen solche Reifen an der neuen XL Kennzeichnung für Lkw-Reifen. Die Tragfähigkeit der Reifen wurde bei diesen Reifenmodellen durch technische Weiterentwicklungen den Anforderungen der Fahrzeuge angepasst. Der Tragfähigkeitsindex beginnt bei 100 oder einer Last von 600 kg und reicht bis 179 oder eine Last von 7.750 kg. Werden die Reifen über die angegebene Nennlast hinaus genutzt, kann dies zu Dauerschäden an der Reifenstruktur oder zu einem plötzlichen Reifendefekt mit schwerwiegenden Folgen führen.

 

Mit Offroad-Reifen ins Gelände

Offroad-Reifen oder auch Geländereifen werden in erster Linie bei Geländewagen und SUVs genutzt. Die Reifen verfügen über ein grobes Profil und die Lauffläche ist mehr oder weniger für den Einsatz auf unbefestigten Straßen und im Gelände optimiert. Je nachdem wie oft Sie auf Asphalt und/oder im Gelände unterwegs sind, bestimmen Sie, welcher Offroad-Reifen der Richtige für Ihr Fahrzeug ist. Es gibt hier Reifenmodelle mit der Bezeichnung ST (Street-Terrain), die mehr auf Asphalt als im Gelände gefahren werden und Reifen mit der Bezeichnung AT (All Terrain). Hier hält sich der Einsatz zwischen Asphalt und Gelände die Waage. Reifen mit der Bezeichnung MT (Mud-Terrain) nutzen Sie bei einem hohen Geländeanteil, also auch bei Fahrten im Schlamm oder über Felsen und Steine.

 

Glossar

Die 7-Grad-Empfehlung

Die 7-Grad-Empfehlung ist bei vielen Autofahrern ein umstrittenes Thema. An der 7-Grad-Regel ist jedoch einiges dran, dass Sie als Autofahrer kennen sollten. Sommerreifen sollten erst ab einer stetigen Temperatur von 7 Grad gefahren werden, denn nachgewiesen haben Winterreifen ab dieser Temperatur einen längeren Bremsweg. Wesentliches Kriterium für die 7-Grad-Empfehlung ist jedoch die Gummimischung der Reifen. Bei Winterreifen wird unter anderem Kieselerde der Gummimischung beigemischt, damit diese bei niedrigen Temperaturen ihre Elastizität nicht verlieren.

 

Die Laufrichtungsbindung

Es gibt Pneus mit und ohne Laufrichtungsbindung. Bei laufrichtungsgebundenen Reifen befindet sich auf der Flanke ein Pfeil oder ein anderer Hinweis, der die vorgeschriebene Drehrichtung des Reifens angibt. Sobald die Reifen auf der Felge montiert sind, können sie sowieso nur noch an einer Fahrzeugseite montiert werden. Gerade Winterreifen und Reifen für höhere Geschwindigkeiten sind mit einer Laufrichtungsbindung gekennzeichnet. Diese Reifen enthalten unter anderem v-förmige Profilblöcke, die Wasser und Schneematsch nach außen ableiten. Wird ein Reifen gegen die Laufrichtung montiert, dann verschlechtert sich das Fahrverhalten zusehends und es kann zu einer höheren Geräuschentwicklung und einem erhöhten Kraftstoffverbrauch führen.

 

Radmuttern nachziehen

Werkstätten empfehlen ihren Kunden, dass die Radmuttern nach einem Reifenwechsel nach ca. 50 km – 100 km nachgezogen werden sollen. Es handelt sich hier um einen Sicherheitshinweis. Während der Fahrt können sich die Verschraubungen der Muttern setzen und es kann durch Belastung vorkommen, dass sich die Muttern ein wenig lösen. Im schlimmsten Fall löst sich der Reifen vom Fahrzeug und es kann zu einem Unfall kommen. Sie müssen hier aber keine Angst haben, dass der Reifen so einfach abfällt, denn ein loser Reifen macht sich bemerkbar. Sie vernehmen während der Fahrt laute Klopfgeräusche und merken auch am Fahrverhalten, dass etwas nicht stimmt.

 

Der Reifendruck

Fahrzeughersteller geben für die verschiedenen Fahrzeuge einen empfohlenen Reifendruck an. Dadurch werden nicht nur das Fahrverhalten und die Fahrsicherheit verbessert, sondern auch der Kraftstoffverbrauch und die Lebensdauer der Reifen optimiert. Der Reifendruck wird meist für das leere und das vollgeladene Fahrzeug angegeben. Dies Informationen findet man zum einen im Handbuch des Autos und oftmals auch als Aufkleber an den Türfalzen oder im Tankdeckel. Der Reifendruck sollte immer nur bei kalten Reifen gemessen werden. Auf keinen Fall sollte man den Reifendruck des Reserverades vergessen.

 

Die Verschleißanzeige

Reifen haben nur eine bestimmte Lebensdauer. Dies liegt daran, dass der Gummi altert und spröde wird, wenn die Reifen eingelagert sind oder das Fahrzeug nicht bewegt wird. Seit den 80er Jahren wird an der Flanke mittels der DOT-Nummer die Lebensdauer der Reifen einvulkanisiert. Die DOT-Nummer bzw. Verschleißanzeige bei Reifen ab 2000 ist vierstellig und sieht folgendermaßen aus – 2215, was soviel bedeutet wie 22. Produktionswoche (Kalenderwoche) des Jahres 2015.

 

Die Winterreifen-Kennzeichnung

Ab Januar 2018 gibt es eine neue gesetzliche Winterreifen-Kennzeichnung. Alle neu produzierten Winterreifen ab diesem Termin müssen das neue Alpine-Symbol tragen. Damit werden sie offiziell als wintertauglich eingestuft. Winterreifen, die vor 2018 produziert wurden und das M+S-Symbol tragen, unterliegen einer Übergangsfrist bis September 2024 und dürfen bis dahin offiziell als Winterreifen genutzt werden.

 

Reifen richtig lagern

Damit Sie die volle Lebensdauer Ihrer Sommer- oder Winterreifen nutzen können, sollten sie beim Lagern einige wichtige Punkte beachten. Vor dem Einlagern sollten Sie die Position der Reifen am Fahrzeug an den Flanken markieren. Den Luftdruck der Reifen erhöhen sie 0,5 bar über dem Normaldruck und entfernen alle Fremdkörper aus dem Profil. Beim Einlagern müssen Sie unbedingt darauf achten, dass die Reifen weder mit Öl, Fett oder Lösungsmitteln in Kontakt kommen. Es ist wichtig, dass die Reifen kühl, trocken und dunkel gelagert werden. Sind die Reifen ohne Felgen, dann müssen sie grundsätzlich stehend gelagert werden. Reifen auf Felgen werden an die Wand gehängt oder auf einem Felgenbaum gestapelt.

 

Das EU-Reifenlabel

Mit dem EU-Reifenlabel werden Informationen zur Kraftstoffeffizienz, der Nasshaftung und dem externen Rollgeräusch gegeben. Eingeführt wurde diese Kennzeichnung im November 2012. Das EU-Reifenlabel muss entweder als Aufkleber auf jedem Reifen oder gedrucktes Etikett jedem Reifen beigelegt werden. Die Klassifizierung beginnt von der Besten (A in Grün) und geht bis zur schlechtesten (G in Rot).

 

Das externe Rollgeräusch

Dieses wird als schwarzer Streifen in einem Piktogramm in Dezibel angegeben. Je mehr Streifen, umso höher ist das externe Rollgeräusch. Bei einem Piktogramm mit drei schwarzen streifen bedeutet dies, dass das externe Rollgeräusch den EU-Grenzwerten bis zum Jahr 2016 entspricht. Zwei schwarze Streifen bedeuten, dass das externe Rollgeräusch um bis zu 3 dB unter den EU-Grenzwerten von 2016 liegen kann. Und ein schwarzer Streifen deutet darauf hin, dass das externe Rollgeräusch um mehr als 3 dB unter den EU-Grenzwerten liegt.

 

Die Nasshaftung

Die Nasshaftung wird in Klassen von A, also dem kürzesten Bremsweg bis F, dem längsten Bremsweg angegeben. Die Wirkung hängt dabei in erster Linie vom Fahrzeug und den Fahrbahnbedingungen ab. Kommt es zu einer Vollbremsung, kann bei Fahrzeug in Komplettausstattung in der Klasse A ein um bis zu 30% kürzeren Bremsweg als in der Klasse F haben. Bei einem normalen PKW bedeutet dies, dass der Bremsweg bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h um bis zu 18 m kürzer sein kann.

 

Die Kraftstoffeffizienz

Auch die Kraftstoffeffizienz wird in Klassen eingeteilt. Sie reicht von Klasse A, der größten Effizienz bis zur Klasse G, der geringsten Effizienz. Selbstverständlich hängt die Kraftstoffeinsparung sehr stark mit dem Fahrzeug, dem Fahrverhalten und den Fahrbahnbedingungen ab. Ein PKW mit Komplettausstattung hat bei der Klasse A im Vergleich zur Klasse G einen geringeren Kraftstoffverbrauch von bis zu 7,5 %. Hierbei müssen Sie wissen, dass die Kraftstoffeffizienz eines Wagens durch den Rollwiderstand der Reifen beeinflusst wird. Je niedriger der Rollwiderstand ist, umso niedriger ist der Kraftstoffverbrauch und der CO2-Ausstoß.