Ratgeber

Über den Wertverlust von Autos

April 2016, © autohaus24

Während der emotionale Wert eines Autos meist über die Jahre zunimmt, sinkt zeitglich der tatsächliche Wert des Fahrzeugs. Im ersten Jahr ist der Wertverlust eines Neuwagens meist erheblich. Eine sehr lange Liste von Faktoren hat Einfluss auf den Wertverlust eines Autos. Die Faktoren selbst lassen sich allgemein nicht ganz genau beziffern. Hierbei sind zunächst natürlich Marke und Typ eines Fahrzeugs wichtig, ebenso aber auch der Zustand sowie die Ausstattung und Farbe.

 

Der Wertverlust eines Autos ist von verschiedenen Faktoren abhängig.
Der Wertverlust eines Autos ist von verschiedenen Faktoren abhängig.

Von welchen Faktoren ist der Wertverlust eines Autos abhängig?

 

Der Wertverlust eines Fahrzeuges ist von vielen Faktoren abhängig. Dabei hat ein Fahrzeug mit Ledersitzen oft einen geringeren Wertverlust als eines mit Stoffsitzen, ein Diesel hat meist weniger Wertverlust als ein Benziner, hat dafür aber auch einen höheren Anschaffungspreis. Weiterhin lässt sich ein schwarzes Auto meist zu einem besseren Preis verkaufen als ein gelbes. Ebenso spielt der Zustand des Autos eine Rolle. Jeden Autobesitzer interessiert spätestens beim Verkauf des Fahrzeugs, wie viel es noch wert ist und wie hoch der Wertverlust des Autos nach einem, drei oder zehn Jahren ist. Wie viel ein Fahrzeug wirklich pro Jahr oder im Monat an Wert verliert, ist aufgrund der oben genannten Faktoren dabei nur schwer zu bestimmen. Eine Wertminderung wird von der Kfz-Haftpflichtversicherung aber nur nach Gutachten eines Sachverständigen erstattet.

Wertverlust von Autos nach 1, 5 oder 10 Jahren:

 

Der Wertverlust eines Neuwagens ist gerade in den ersten Jahren enorm. Gleich nach der Zulassung und dem Befestigen der Nummernschilder, ist ganz viel Bares weg. Viele Autokäufer entscheiden sich deshalb vermehrt für einen Jahres- oder Vorführwagen, oft auch für Autos mit Tageszulassung. Im ersten Jahr ist der Wertverlust am höchsten und das unabhängig von Unfall oder Hagelschäden. Der BVSK hält eine pauschale Begrenzung der Wertminderung auf Fahrzeuge, die jünger als 5 Jahre sind oder weniger als 100.000 km Fahrleistung haben, für nicht zeitgemäß. Denn jeder Wertverlust wird bei Fahrzeugen, die älter als 5 Jahre sind und mehr als 100.000 km Laufleistung aufweisen, durch die Reparatur eines Unfallschadens ausgeglichen. Der Einbau von Ersatzteilen und Ausbesserungen im Lack würden so bei solchen Fahrzeugen pauschal eine Wertverbesserung herbeiführen. So passiert es, dass obwohl moderne Kraftfahrzeuge trotz hoher Laufleistungen und zunehmenden Fahrzeugalter nicht immer als Altfahrzeuge qualifiziert werden können, eine Wertminderung des PKWs meist abgelehnt wird.

Wertverlust von Autos ohne TÜV oder Scheckheft:

 

Fahrzeug ohne Scheckheft kaufen? – Ja oder nein? Viele Autokäufer, die einen Gebrauchtwagen erwerben wollen stellen sich diese Frage. Und das nicht ohne Grund, denn Autos ohne Scheckheft eilt ein zweifelhafter Ruf nach. Ein Großteil der Autokäufer legt viel Wert auf ein gepflegtes Scheckheft und vorhandenen TÜV. Grund: Es gilt hierzulande als das seriöse Qualitätsgarant schlechthin. Doch Achtung beim Gebrauchtwagenkauf von herstellerunabhängigen Gebrauchtwagenhändlern: Denn gerade, weil sich Autos mit Scheckheft besser verkaufen, wird daran mehr herumgepfuscht oder falsche Scheckhefte ausgehändigt, als man glauben mag. Ein Blick in Autoforen zeigt das ganze Ausmaß detailliert. Eine Recherche lohnt sich also.

Wertverlust von Autos mit Unfall oder Hagelschäden:

 

Nach einem kleinen Unfall oder einem Hagelschaden können beschädigte Autos oft so repariert werden, dass sie danach aussehen wie vorher, meist sogar mit der Soft Repair-Methode. Bei einem stärkeren Unfallschaden kann selbst eine Reparatur das Auto nicht wieder in den ursprünglichen Zustand vor dem Unfall versetzen. Oft bleiben Restschäden oder Spuren der Reparatur zurück, die das Kraftfahrzeug nachhaltig in seinem Wert mindern.

Welche Arten der Wertminderung gibt es?

 

Allgemein unterscheidet man zwischen der merkantilen und der der technischen Wertminderung. Ein merkantiler Wertverlust besteht immer dann, wenn ein Fahrzeug mit Unfallschaden beim Verkauf zu einem deutlich geringeren Kaufpreis verkauft wird, als vergleichsweise ein identisches Fahrzeugmodell ohne unfallbedingten Schaden. Recht häufig ist der Fall, in dem der Schaden am Wagen zwar vollständig und ordnungsgemäß beseitigt werden kann.

Da man nicht ausschließen kann, dass durch den Unfall und trotz Reparatur noch Mängel am Auto verborgen geblieben sind, mindern diese vermeintlichen Mängel den Fahrzeugwert zwar nicht aus technischer Sicht nicht, aber ein Unfallwagen kann im Falle eines Verkaufs nur zu einem geringeren Kaufpreis angeboten werden. Die merkantile Wertminderung ist deshalb letztendlich eine Art Wertausgleich für das entstandene Risiko unentdeckter Mängel zum Zeitpunkt des Weiterverkaufs. Ob Sie das Auto privat oder an einen Händler verkaufen – Die Höhe der merkantilen Wertminderung ist immer abhängig vom Kaufverhalten des Käufers. Um vorbereitet zu sein und eine Verhandlungsbasis zu haben, sollten Sie besser ein Gutachten erstellen lassen, welches die Mängel Ihres Wagens feststellt und aus diesen eine mögliche Preisminderung errechnet. Wichtig: Einen Anspruch auf Wertminderung

Es gilt: Nehmen die Reparaturtechniken maßgeblich Einfluss auf das Käuferverhalten, beeinflussen diese die Höhe der merkantilen Wertminderung.

 

Hinzu kommt die Möglichkeit einer technischen Wertminderung des Kraftfahrzeugs. Sollte ein Auto nach einem Unfall repariert worden sein, aber dennoch wahrnehmbare und nicht behebbare Fehler aufweisen, bspw. Sichtbare Farbunterschiede im Lack usw., dann spricht man von einer technischen Wertminderung. Die modernen Reparaturtechniken sind so weit fortgeschritten, dass eine technische Wertminderung im Regelfall auszuschließen ist. Nur wenn sich ein gleichwertiger, technischer Gesamtzustand wie vor dem Unfall oder Hagelschaden nicht wieder herstellen lässt oder eine Wiederherstellung des Vorzustandes aus wirtschaftlichen Gründen nicht sinnig erscheint, kommt eine technische Wertminderung in Betracht. Das ist jedoch eher ein Ausnahmefall.

Wie berechnet man eine Wertminderung bei einem Auto?

 

Da der Kaufpreis in erster Linie vom Verhandlungsgeschick von Käufer (Privatperson oder Händler) und Verkäufer abhängt, spiegelt dieser nicht den Wert des Fahrzeugs wider. Genauere und weiterführende Informationen bietet der Bundesverband der freiberuflichen und unabhängigen Sachverständigen für das Kraftfahrzeugwesen e.V. (kurz: BVSK) beispielsweise auf seiner eigenen Website zu folgenden Themen:

 

 

Der BVSK sieht den Reparaturumfang und den Wiederbeschaffungswert als entscheidende Bezugsgrößen für die Ermittlung der merkantilen Wertminderung an. Beide haben maßgeblich Einfluss auf das Käuferverhalten und spielen deshalb bei der Ermittlung des Wertverlustes eine entscheidende Rolle. Wobei man beim Reparaturumfang zwischen zwei Faktoren differenzieren sollte: Es gibt einerseits Reparaturumfänge, welche die Wertminderung beeinflussen sowie andererseits solche die keinen oder nur einen geringen Einfluss auf das Käuferverhalten haben. Auf Grundlage der Richtlinie und der 10 Grundsätze des BVSK zur Ermittlung der merkantilen Wertminderung kristallisieren sich folgende wertminderungsrelevante Faktoren heraus, die den Wiederbeschaffungswert definieren, den man letztendlich für die Berechnung der merkantilen Wertminderung berücksichtigt:

Wertminderungsrelevante Faktoren eines Autos

Neben den Faktoren zur Ermittlung des Wiederbeschaffungswertes des Fahrzeuges werden außerdem folgende Faktoren ab dem Unfallzeitpunkt berücksichtigt und in der Klassifizierung des Schadens zusammengefasst:

Wertminderungsrelevante Faktoren eines Autos: Unfall

Welche Berechnungsmodelle zur Wertminderung eines Autos gibt es?

 

 

  • Wertminderungs-Berechnung nach Ruhkopf-Sahm
  • Halbgewachs/Berger
  • Hamburger Modell
  • BVSK-Wertminderungsmodell

Berechnung der Wertminderung nach Ruhkopf-Sahm

 

Zentrale Berechnungsgrößen bei der Errechnung der Wertminderung eines Autos nach Ruhkopf-Sahm sind der Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs zum Unfallzeitpunkt und die Reparaturkosten. Beide Werte werden durch einen Sachverständigen ermittelt.

Im Anschluss wird das Verhältnis der Reparaturkosten zum Wiederbeschaffungswert ermittelt. Das Reparaturkostenverhältnis berechnet sich wie folgt: 100 / Wiederbeschaffungswert ohne MWSt. Hierbei liegen die Abgrenzungen bei 10 – 30 Prozent, 30 – 60 Prozent oder 60 – 90 Prozent der Reparaturkostenanteile am Wiederbeschaffungswert des Fahrzeuges. Bagatellschäden werden bei der Methode von Ruhkopf-Sahm ausgeschlossen. Ein Bagatellschaden liegt dann vor, wenn das Verhältnis von Reparaturkosten / (ehemaliger) Neupreis unter 10 Prozent liegt. Sollte das Verhältnis von Zeitwert und ehemaligem Neupreis auf weniger als 40 Prozent gesunken sein, wird nach Ruhkopf-Sahm keine Wertminderung mehr gewährt. Somit wird gewährleistet, dass auch das Fahrzeugalter und die Laufleistung in die Berechnung mit einbezogen werden.

 

Laut der Berechnungsmethode zur Wertminderung von Ruhkopf-Sahm solle man sich auf folgende Minderwertfaktoren berufen:

Berechnung der Wertminderung nach Ruhkopf-Sahm

Den Minderwertfaktor multipliziert man dann mit der Summe des Wiederbeschaffungswertes (ohne Mehrwertsteuer) und der Reparaturkosten (ohne Mehrwertsteuer) und teilt das Ergebnis durch den Faktor 100.

Berechnung der Wertminderung nach dem Hamburger Modell und nach Halbgewachs/Berger

 

Das Hamburger Modell zur Berechnung der Wertminderung eines Fahrzeugs geht von einem bestimmten Prozentanteil der Reparaturkosten aus. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Laufleistung des Autos zum Unfallzeitpunkt. Denn nach dieser Methode wird die Quote immer in Abhängigkeit von der Laufleistung dargestellt.

 

Folgende Tabelle gibt ein Überblick über die Quotenbestimmung nach dem Hamburger Modell:

Berechnung der Wertminderung nach dem Hamburger Modell und nach Halbgewachs/Berger

Hier wird ersichtlich, dass ein Anspruch auf Ersatz für eine Wertminderung bei einer Betriebsleistung über 100.000 Kilometern oder einem Auto, das älter als 5 Jahre ist, entfällt. Bei der Berechnung der Wertminderung muss man bei dieser Methode außerdem die Richtarbeiten durch die Karosseriearbeiten teilen. Das Ergebnis multipliziert man dann mit den Gesamtreparaturkosten. Im Anschluss daran entnimmt man die Quote der Tabelle und multipliziert dieses als Dezimalzahl (z.B. 20 % = 0,20) mit dem Rechnungsergebnis, um die Wertminderung zu ermitteln. Durch diese Faktoren wird deutlich, dass bei dem Hamburger Modell zur Berechnung der Wertminderung der Quotient aus Richtarbeiten zu den Gesamtarbeiten wesentlich ist. Das bedeutet, dass somit prozentual berücksichtigt wird, welchen Anteil die tatsächliche Arbeitsleistung einer Unfallreparatur (Qualität und Aufwand) an der Wertminderung hat.

Welche Probleme entstehen bei einer Berechnung der Autowertminderung?

 

Alle vorgestellten Methoden zur einer Berechnung der Autowertminderung beruhen jedoch nur auf Spekulation, was ein potentieller Kaufinteressent wirklich bereit ist für das Fahrzeug zu bezahlen, und auf vieler Unabwägbarkeiten. Zwar findet die aktuelle Marktumgebung und – situation Berücksichtigung, jedoch nicht die Entwicklung des Gebrauchtwagenmarktes im Vergleich zum Neuwagenmarkt. Außerdem findet eine Weiterentwicklung der Reparaturverfahren und Instandsetzungstechniken ebenfalls keine Berücksichtigung bei der Berechnung. Schlussendlich führen diese Probleme dazu, dass letztendlich ein Sachverständigengutachten die Wertminderung nach einem Unfall festlegt. Gemäß § 287 ZPO entscheiden in letzter Instanz ein Richter auf Grundlage des Sachverständigengutachtens über das Bemessen der Wertminderung eines Unfallwagens.

Warum der Wertverlust eines Autos ein kniffliges Thema ist:

 

Diese Liste könnte schier endlos so weitergeführt werden, soll aber vor allem eines deutlich machen: Das Thema Wertverlust Auto, ob unfallfrei oder Unfallwagen, ist kompliziert, dass allgemeine Aussagen über die Wertstabilität und den Wertverlust von Autos sich nur schwer treffen lassen. Denn auch die Region, in der man das Auto verkaufen will, wirkt sich maßgeblich auf den Wertverlust eines Autos und den Preis aus. Beispielsweise verkauft sich eine Mercedes E-Klasse in München besser als in Berlin, weil die Nachfrage höher ist. Weiterhin ist ein VW auf dem deutschen Markt beispielsweise wertstabiler als ein Daihatsu. Aber auch diese Feststellungen über den Wertverlust von Fahrzeugen und Modellen lassen sich nicht verallgemeinern.

Welche Autos haben den geringsten Wertverlust?

 

Auto Bild wagt sich jedes Jahr gemeinsam mit dem Marktforscher Schwacke an das schwierige Thema Wertverlust Auto. Millionen von Daten werden analysiert, bis der begehrte Titel „Auto Bild Wertmeister“ an die Fahrzeuge mit dem geringsten Wertverlust Auto verliehen werden kann. Ob Kleinstwagen, Elektro– und Luxusfahrzeuge oder SUV – Bereits zum dreizehnten Mal wurde diese Auszeichnung verliehen, insgesamt in dreizehn Fahrzeugklassen. Ziel: Die Autokäufer auf die Autos aufmerksam zu machen, die ihr Geld wirklich wert sind. Hier geht es vornehmlich um unfallfreie Wagen. Man sollte sich beim Autokauf nicht von einem Modell, einer Marke oder dem Rabatt blenden lassen, sondern weitläufiger denken. Schließlich ist ein Autokauf immer noch die zweitgrößte Anschaffung nach dem Eigenheim. Vermeintliche Schnäppchen entpuppen sich angesichts des miesen Rückkaufwerts oft als finanzieller Reinfall. Der Titel Wertmeister hat übrigens auch handfeste Auswirkungen auf dem Automarkt, da Autobanken danach ihre Kredit- und Finanzierungskonditionen berechnen.

Die Wertemeister 2016 auf einen Blick:

 

KategorieModellWerterhalt
ElektrofahrzeugeOpel Adam 1.0 EcoFlex Start/Stop60,16%
KleinwagenDacia Sandero Stepway TCe 90 S&S62,40%
KompaktwagenToyota Prius+ (Hybrid)56,23%
MittelklasseSkoda Superb Combi 2.0 TDI DSG52,15%
OberklasseAudi A6 Avant 3.0 TDI Competition Quattro tipt.48,59%
LuxusklassePorsche Panamera Diesel52,83%
SportwagenPorsche Boxster GTS PDK63,16%
KompaktvanBMW 218d Gran Tourer53,40%
VanMercedes V 220 d kompakt 7G-Tronic55,33%
Kleine SUVsBMW X1 sDrive18d62,71%
KompakteSUVs Porsche Macan S Diesel PDK63,65%
SUVs Mercedes GLS 350 d 4Matic 9G-Tronic62,61%

 

 

1. Wertverlust Auto: Die Kategorie Kleinstwagen

 

In der Kategorie Kleinstwagen holte sich der Opel Adam 1.0 EcoFlex Start/Stop den Titel und setzte sich damit gegen viele Konkurrenten seiner Klasse, wie VW up!, Skoda Citigo und Chevrolet Spark durch. Kleinstwagen zeichnen sich besonders, wie der Name schon sagt, durch ihre kleine Größe aus, die noch unter den Kleinwagen angesiedelt ist. Einen besonders großen Anteil am Kleinstwagen-Segment hält der Volkswagen-Konzern. Der VW up!, der Skoda Citigo und der Seat Mii basieren auf der gleichen Bodengruppe und unterscheiden sich nur durch ihr individuelles, den Marken angepasstes, Design.

2. Die Kategorie Kleinwagen: Die Autos mit dem geringsten Wertverlust

 

In der Kategorie Kleinwagen, zu denen unter anderem VW Polo, Ford Fiesta und Skoda Fabia zählen, gewann der Dacia Sandero mit dem geringsten Wertverlust Auto die begehrte Trophäe. Das Unternehmen Dacia wurde 1966 in Rumänien gegründet und gehört heute zur Renault-Nissan Gruppe. Charakteristisch für die Marke Dacia ist vor allem die konkurrenzlose Preispolitik, frei nach dem Motto: „Mir ist ein Auto wichtiger als ein Status-Symbol“. Meistverkaufter Kleinwagen in Deutschland von 2009 bis 2012 ist der VW Polo. Auch am Kleinwagen-Segment hält der Volkswagen-Konzern durch die große Zahl seiner Marken einen erheblichen Anteil. So werden in der Kategorie Kleinwagen der VW Polo, Skoda Fabia, Audi A1 und Seat Ibiza produziert.

3. Geringster Wertverlust Auto in der Kategorie Kompaktklasse

 

Zwischen Kleinwagen und Mittelklasse sind die Modelle der Kompaktklasse angesiedelt. Hier angesiedelte Fahrzeuge werden oftmals auch als untere Mittelklassefahrzeuge bezeichnet. In dieser Kategorie setzte sich der Toyota Prius+ (Hybrid) mit dem geringsten Wertverlust Auto gegen seine Konkurrenten, wie VW Golf und Opel Astra, durch. Fast allen Fahrzeugen der Kompaktklasse ist ein bestimmtes Merkmal gemein: Sie besitzen ein Schrägheck mit einer Heckklappe.

4. Wertverlust Auto: Die Gewinner in der Kategorie Mittelklasse

 

Die Mittelklasse war historisch betrachtet die dritte Fahrzeugklasse, die sich nach Oberklasse und Kleinwagen etablierte. Der Verkauf von Fahrzeugen der Mittelklasse erfolgt hauptsächlich an Unternehmen, Privatpersonen machen nur einen kleinen Teil der Kunden aus. Der meistverkaufte Mittelklasse-Pkw in den Jahren 2011 und 2012 war der VW Passat. In der Kategorie Mittelklasse darf in diesem Jahr jedoch aber der Skoda Superb Combi (2.0 TDI DSG) mit dem geringsten Wertverlust eines Autos den Titel „Auto Bild Wertmeister“ tragen. Der erste Skoda Octavia wurde bereits 1959 vorgestellt und dann bis 1971 produziert. Bis 1996 dauerte es, bis der Octavia eine Wiedergeburt erlebte. Inzwischen als Teil des Volkswagen-Konzerns, wurde der neue Octavia I durch Volkswagen entwickelt und hergestellt und basierte technisch auf dem VW Golf IV. 2004 folgte die zweite Generation des neuen Octavia und seit 2013 wird die dritte Generation produziert.

5. Die Gewinner Wertverlust Auto in der Kategorie Van

 

In der Kategorie Vans ließ der Mercedes V 220 d kompakt 7G-Tronic beim Wertverlust Auto seine Konkurrenten, wie VW Sharan, Ford Galaxy und Seat Alhambra hinter sich und punktet mit einem hochwertigen und zeitlosen Innenraum. Expressive Mercedes Designsprache sowie niedrige Verbrauchswerte und Emissionen sprechen neben dem geringen Wertverlust für den Mercedes V. Die Kategorie Van bezeichnet im deutschen Sprachgebrauch ein Fahrzeug mit einer hohen Silhouette, welches sich, meist mit fünf bis sieben Sitzen, sehr variabel nutzen lässt.

6. Die Kategorie SUV: Die Autos mit dem geringsten Wertverlust

 

Unter den SUVs setzte sich der Mercedes V 220d kompakt 7G-Tronic gegen starke Konkurrenten wie Porsche Cayenne und BMW X5 durch. Die SUV grenzen sich durch ihre Bauart und Erscheinung deutlich von den Vans ab, denn die SUVs bieten als Geländelimousinen den Fahrkomfort einer Limousine mit dem Erscheinungsbild eines Geländewagens sowie erhöhter Geländetauglichkeit. Unter den kleinen SUVs liegt der BMW X1 sDrive18d ganz vorn und unter den Kompakt-SUVs fährt der Porsche Macan S Diesel PDK seinen Konkurrenten davon.

7. Der Wertesieger unter den Elektroautos

 

Moderne und umweltschonende Elektroautos werden immer beliebter. Gerade wenn man viel im Stadtverkehr unterwegs ist, lohnt sich ein Elektroauto. Sollten Sie sich also überlegen eines anzuschaffen und möchten, dass das Modell einen geringen Wertverlust hat, dann sollten Sie zum BMW i3 greifen. Unter den Elektroautos ist der i3 das Fahrzeug mit dem geringsten Wertverlust. Ein weiterer Vorteil: Das „Regierungsprogramm Elektromobilität“ ermöglicht die Befreiung von der Kfz-Steuer bis zu fünf Jahre nach dem Kauf. Liegt die Neuzulassung eines Elektroautos zwischen 2016 und 2020 gilt die Befreiung sogar für zehn Jahre.

8. In der Kategorie Oberklasse und Luxusklasse sind folgende Fahrzeuge die Gewinner:

 

Der Audi A6 Avant 3.0 TDI Competition Quattro tipt. ist unter den Oberklasse-Fahrzeugen die klare Nummer eins. Ein Klassiker, in dem alles steckt, was Audi ausmacht. Auch im Dauertest punktet der A6 Avant. In der Luxusklasse ist der Porsche Panamera Diesel zwar der Wertesieger, im Dauertest tauchen jedoch einige Beanstandungen auf.

9. Der Sportwagen-Wertesieger ist:

 

Sportliche Fahrweise und hohe Geschwindigkeiten stehen für die meisten Sportwagen-Käufer im Vordergrund bei ihrer Kaufentscheidung. Dennoch sollten Sie auch einen Vergleich der Wertestabilität unter den Sportwagen wagen. Hier wird deutlich: Der Porsche Boxster GTS PDK hat die Nase vorn und sticht viele Konkurrenten aus. Ein Kauf eines Wertemeisters garantiert einem später mit hoher Wahrscheinlichkeit einen hohen Verkaufserlös.

Wertverlust Auto: am besten online informieren

 

Der Marktforscher Schwacke gibt, wie ebenfalls DAT, eine grobe Orientierung zum Thema Wertverlust Auto. Mit einigen Daten des Fahrzeugs, wie Kilometerstand, Baujahr und Ausstattung, lässt sich der Wert und der Wertverlust eines Autos ungefähr ermitteln. Und dies bei geringem Aufwand bequem online. War noch vor einigen Jahren der Wert eines Gebrauchtwagens und der Wertverlust des Autos seit Neukauf sehr schwer zu bestimmen, hat das Internet eine größere Transparenz geschaffen. Käufer können ganz einfach Preise vergleichen und Händler müssen sich dem größeren Wettbewerb beugen und ihre Preise entsprechend anpassen. Die Autohändler selbst stellen ebenfalls einen wichtigen Einflussfaktor auf den Verkaufswert und Wertverlust eines Autos dar. Prinzipiell gilt dabei: Ein Verkauf an privat bringt mehr ein als ein Verkauf an einen Händler. Aber auch dies lässt sich verständlich erklären: Der Händler muss jedes Fahrzeug prüfen, aufbereiten und bei Wiederverkauf auch eine Garantie darauf geben. Diese Kosten muss er in seine Preiskalkulation immer einberechnen. Läuft der Händler Gefahr, sich einen Ladenhüter auf den Hof zu stellen, wird er den Preis noch niedriger ansetzen. Zahlt ein Händler bei Inzahlungnahme einen guten Preis für einen Gebrauchten, ist möglicherweise der Preis für den Neuwagen relativ hoch und mit wenig Rabatt angesetzt. Auch dies sollte man bei einer Suche nach Neuwagen beim Händler oder im Internet gegenrechnen. Und natürlich immer die Preise vergleichen, am besten gleich hier bei den rabattierten Angeboten für Neuwagen auf autohaus24.