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Smart Neuwagen und Gebrauchtwagen

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Smart NeuwagenSmart Gebrauchtwagen

Smart 

Smart oder in Eigenschreibweise smart ist eine Automarke der Daimler AG. Smart Neuwagen wurden jedoch ursprünglich in enger Abstimmung mit dem Uhrenkonzern Swatch entwickelt und gelangten 1994 auf den Markt. Die Besonderheit bestand und besteht zum Teil noch darin, ein Fahrzeug unterhalb der Kleinwagenklasse zu platzieren. Was in Japan „Kei-Car“ genannt wurde, verkörpert ein Smart Neuwagen in besonders konsequenter Weise, sodass selbst ein Einparken im Querformat, also senkrecht zur Fahrtrichtung möglich ist.

Aktuelle Smart Neuwagen 

Smart Neuwagen haben eine spannende Entwicklung vorzuweisen. Die ersten Entwürfe für ein Swatch Car sahen bereits einen Elektroantrieb vor oder sollten als Hybride konstruiert sein. Anfang der 1990er Jahre war dieses Konzept aber zu progressiv, weshalb die meisten heutigen Smart Gebrauchtwagen mit klassischen Verbrennungsmotoren daherkommen. Erst in Generation zwei wurden erste Smart Neuwagen auch mit Elektroantrieb ausgeliefert und die dritte Generation ist seit 2019 ausschließlich als Stromer unterwegs. Aus dem Smart fortwo wurde der Smart EQ fortwo. 

Damit einher geht die Umfirmierung bzw. die Zuordnung der Neuwagen zur 2018 entstandenen Submarke Smart EQ. Was bereits bei den größeren Geschwistern von Mercedes-Benz mit Erfolg praktiziert wird, erfahren nun auch die Smart Neuwagen bzw. Smart EQ Modelle. Möglich ist die praktische und platzsparende Unterbringung des Elektromotors vor allem aufgrund der Sandwich-Bauweise des Unterbodens, die auch schon bei der A-Klasse praktiziert wird. Auch gilt Smart EQ als erster konventioneller Autobauer, der seine komplette Produktpalette von Verbrennern auf Elektroautos umgestellt hat. 

Angeboten wird der Smart Fortwo, der in der EQ-Variante 81 PS leistet. Das Modell wiegt nur rund eine Tonne und ist auf Wunsch auch in einer Brabus-Variante mit 92 PS erhältlich. Parallel zur geschlossenen Variante ist auch ein Cabriolet als Smart Neuwagen zu haben und die Reichweite des Elektroflitzers steht mit immerhin 135 Kilometer auf dem Datenblatt. Ein Pluspunkt besteht darin, dass ein Smart Neuwagen in nur 40 Minuten komplett geladen ist und für die Batterie eine Garantie von acht Jahren seitens des Herstellers eingeräumt wird. Erfreulich sind zudem die vielen Features, die unter anderem in Remote-Funktionen und einer Vorklimatisierung besteht. Des Weiteren punktet der Smart mit Sicherheitsfunktionen wie einem Seitenwind-Assistenten sowie einem aktiven Bremsassistenten und bietet auf Wunsch auch LED-Scheinwerfer.

Diese Smart Gebrauchtwagen lohnen sich 

Wer sich für einen Smart Gebrauchtwagen entscheidet, erhält eine deutlich größere Auswahl als bei den aktuellen Neuwagen. Möglich sind vor allem Ausführungen sowohl mit Benzinmotoren als auch als Diesel und wer eine regelrechte „Rennsemmel“ genießen möchte, steigt in einen Smart fortwo in der Ausführung des Werkstuners Brabus. Zu haben sind dabei Sportfahrwerk und ein Doppelrohrauspuff, wahlweise ist ein Smart Gebrauchtwagen aber auch als Cabriolet möglich. Die offenen Varianten wurden sowohl in der ersten Generation bis 2007 als auch in Generation zwei bis 2015 angeboten und sind natürlich auch in Generation drei anzutreffen. 

Wer sich für einen Smart Gebrauchtwagen entscheidet, darf sich auf ein rundum zuverlässiges und technisch exzellentes Modell freuen. Vor allem die Antriebswellen und die Federung sowie die Dämpfer erhalten auch noch nach Jahren im Gebrauch Bestnoten. Zu beachten ist allerdings, dass bei den Dieselmotoren nur bei den Baujahren ab 2009 Partikelfilter erhältlich sind und entsprechend bei älteren Modellen nachgerüstet werden müsste. 

Als Smart Gebrauchtwagen ist auch der Smart forfour zu haben, bei dem es sich bereits um einen echten Kleinwagen und Viersitzer handelt. Baujahre dieses Modells waren von 2004 bis 2006 sowie zwischen 2014 und 2021, wobei die zweite Generation sehr stark dem Renault Twingo ähnelt.

Smart Gebrauchtwagen

Smart
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Was macht Smart so besonders? 

Eine der Besonderheiten der Marke Smart ist die lange Vorlaufzeit bis zur Vorlage eines ersten serienreifen Autos. Die Idee für ein Mini-Auto war schon in den 1980er Jahren in der Welt und verschiedene Hochschulen versuchten sich an einem praxistauglichen Entwurf. Auch Daimler-Benz hatte bereits 1986 erste Ideen und doch schien die Zeit noch nicht reif. 

Swatch-Erfinder Nicolas Hayek legte schließlich ein Konzept analog zur Uhr vor und wollte mit VW und der Bahn kooperieren, doch schließlich wurde der erste Smart Neuwagen unter der Ägide von Daimler-Benz gebaut und hatte laut Hayek nichts mehr mit der ursprünglichen Idee gemeinsam.

Die Geschichte von Smart 

Die Geschichte der Marke Smart lässt sich bereits mit den Vorüberlegungen in den 1980er Jahren oder erst mit Firmengründung im Jahr 1994 beginnen. Firmensitz war zunächst im schweizerischen Biel und es handelte sich um eine Kooperation zwischen  Daimler-Benz und der SMH SA (Sociéte Suisse de Microélectronique et d’Horlogerie). Da die Entwicklung nicht den Ideen des Gründer Nicolas Hayek entsprach, stieg dieser bald aus und seit 1998 gehörte die Micro Compact Car Smart GmbH allein Daimler-Benz und wurde 2002 in Smart GmbH umbenannt. Die Namensgebung nimmt auf die Gründungsmitglieder Bezug und steht für swatch, mercedes und art, ließe sich aber auch mit dem englischen Begriff für „klug“ oder auch „pfiffig“ übersetzen. 

Das Unternehmen hat seinen Sitz seither in Böblingen und produziert in Hambach im französischen Lothringen, wo eigens eine Smartville errichtet wurde. In früheren Jahren wurden Smart Neuwagen noch in gläsernen Türmen ausgestellt, mittlerweile finden sich die kleinen Flitzer eher in Mercedes-Benz- Niederlassungen als Shop-in-Shop-Konzept. Ab 2022 sollen Smart nur noch in China gebaut werden und seit 2017 wird einzig und allein auf Elektroantriebe gesetzt. Der Marktanteil der Kleinstwagen pendelt in Deutschland im Bereich von rund einem Prozent.

smart fortwo cabrio

Ungewöhnliches bei Smart 

Eine Besonderheit bei Smart Neuwagen ist die so genannte tridion- Sicherheitszelle. Diese Entwicklung trägt der geringen Knautschzone Rechnung und sorgt dafür, dass ein Smart dennoch auch bei Unfällen sicher ist. Vergleiche mit einer Nussschale werden seitens des Herstellers gerne bemüht und nehmen darauf Bezug, dass die Energie bei einer Kollision gleichmäßig über die gesamte Karosserie verteilt wird. Es findet somit keine punktuelle Beschädigung statt, sondern sowohl die Längs- als auch die Querträger des clever konstruierten Käfigs absorbieren die Kräfte. Ein weiterer Pluspunkt in Sachen Sicherheit ist der Heckmotor, der im vorderen Bereich eine Knautschzone entstehen lässt und natürlich wurde auch im Innenausbau auf weiche Materialien geachtet, was sich positiv bemerkbar macht.

Fazit 

Smart Neuwagen sind seit einigen Jahren nur noch elektrisch zu haben, was die Fortschrittlichkeit der Marke unterstreicht. Wer den Winzling mit seiner Länge von gerade einmal 2,70 Meter als Benziner oder Diesel fahren möchte, entscheidet sich für einen Smart Gebrauchtwagen. Langlebig und robust sind die Modelle aus allen Baujahren und vor allem in puncto Sicherheit heimst das Fahrzeug immer wieder erstklassige Bewertungen ein.

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